gedichte_hg_kleiner_ritter.gif (821 Byte)Gedichte ! Gedicht vom Kleinen Ritter!

Heiko Halfpaap
© 2001

Wo ist der Weg, wo kam ich her,
hier gibt es ja nur Bäume.
Zurück zu finden ist sehr schwer,
schlaf ein Ritter und träume.

 Im Laub hat er ein Bett gemacht.
Mit Farn deckt er sich zu.
So liegt er in der kalten Nacht
und schläft in aller Ruh.

 Erwache Ritter schnell und komm,
der Drache frißt die Jungfrau, schau!
Der Ritter ist nicht allzu fromm,
und träumt von ´ner gebratnen Sau.

Der Weiber es viel geben mag,
so lasse sie doch fressen,
schon bald beginnt ein neuer Tag,
da ist sie auch vergessen.

 Der Drache satt, der Ritter munter,
drei Lindenzweige sind sein Kleid,
den Berg steig er herunter.
Da steht die Burg, es ist nicht weit.

Der kleine Ritter hat es gut,
auf Schultern wird getragen,
ein jeder lobt ihn für den  Mut
den Drachenkampf zu wagen.

 

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Ende