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die Kinderbücher

Kindergeschichten von:
Heiko Halfpaap

© 2000/20001

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Der fiese Teddy läßt die Maske fallen!

weg! Pia war außer sich. Das gab es doch nicht, wer hatte denn ihren Teddy gestohlen? Sie sah gerade noch einmal ganz hinten nach, ob der Teddy vielleicht zwischen die Holzscheite gerutscht war, als sie etwas am Genick packte und kräftig durchschüttelte.
"Ohne Jacke in dem Regen!" rief ihre Oma streng. "Und wie du aussiehst, ganz dreckig und völlig nass. Dirn, ich hab gedacht, du bist schon vernünftiger!" Oma sah Pia wütend an, dann bekam sie "klatsch, klatsch, klatsch!" den Po voll. "Angeschwindelt hast du mich außerdem noch, dass man dich keine Minute allein lassen kann! Was wolltest du denn nur bei dem Wetter hier am Holzstoß?"
Pia weinte und jammerte: "Ich wollte doch den armen Teddy verstecken, damit er nicht auf den Müll kommt!"
"Den alten Drecklumpen, du hast doch so schöne neue Stofftiere mit, da brauchst du den Lumpen nicht noch rumzerren", schimpfte die Oma und zog Pia an einem ihrer Zöpfe ins Haus zurück.
Pia wurde in die Badewanne gesetzt und tüchtig abgeschrubbt, was sie gar nicht leiden konnte. Sie musste die ganze Zeit über weinen, aber nicht wegen dem Schrubben, sondern weil vielleicht ein wildes Tier jetzt den armen, kranken, nassen Teddy in seinen Bau zerrte und ihn dort in ganz kleine Fetzen riss, damit der Bau schön warm und weich ist.

Kapitel 3

In dieser Nacht träumte Pia von dem Teddy. Es war ein ganz komischer Traum. Mitten in der Nacht kam der Teddy zu dem offenen Dachbodenfenster in ihr Zimmer geklettert. Er schnaufte laut und schimpfte, weil es nicht so einfach ist, das steile Dach hochzuklettern.
"Na Frau Pipi!" sagte er, nahm einen ihrer Zöpfe und zerrte zur Begrüßung ordentlich daran. Pia schrie "Autsch!" und kroch in die hinterste Ecke von ihrem Bett.
"Du wolltest mich bei dem Unwetter ersäufen, aber so leicht lässt sich der fiese Teddy nicht unterkriegen!" schrie sie der Teddy an und hieb mit seinem Stoffärmchen auf das Kopfkissen, dass es einen großen schwarzen Dreckfleck bekam. "Erst tust du nett und dann stopfst du mich in den Holzhaufen, damit ich verschimmeln kann", schimpfte er weiter. "Aber so seid ihr alle, na wartet, der fiese Teddy wird es euch schon noch zeigen!" Der Bär stieg zu Pia auf das Bett und fing an, wie auf einem Trampolin im Schlusssprung darauf herum zu hüpfen, dabei sang er:

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