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die Kinderbücher

Kindergeschichten von:
Heiko Halfpaap

© 2000/20001

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Der fiese Teddy läßt die Maske fallen!

Pia sah Teddy an. “Stell dir vor, du wärst eine Ratte und willst ein bisschen naschen und dann, und dann, und dann beißt du in so einen furchtbaren Haken.“ Pia hätte losheulen können, so taten ihr die Ratten auf einmal leid. „Das kann man doch nicht machen, oder Frau Teddy?“ Pia nahm den Strick mit den Haken, und machte ihn vom Regal los. „Wir sagen einfach, der Rattenkönig hat sich damit losgerissen und muss jetzt unter furchtbaren Qualen langsam sterben. Mal sehen, ob den Jungs die Idee mit den Haken dann noch gefällt. Wenn dann alle um den armen Rattenkönig heulen, kann ich ihnen ja die Wahrheit sagen. „Zack!“ sagte Pia und warf die Angelschnur in den Müll, nahm Teddy und schlich sich sehr zufrieden zurück in ihre Kammer.

Kapitel 16

Pia schlief. Volker schlief. Felix schlief und die ganze Rattencatcherbande. Auch Teddy schlief und träumte von dem furchterregenden kleinen Monster in Pias Puppenwagen. Das Monster kam in der Nacht zu ihm geschlichen und zerrte ihn am Ohr. Nein, nicht Pias Frau Fieser Teddy träumte das, der Hund von Lohes lag in seiner Hundehütte und hatte diesen schlimmen, schlimmen Alptraum, dass das kleine böse Monster zurückkam.
Frau Fieser Teddy schlief nicht, der stand neben Teddy, dem Hund, hatte ein Beinchen auf seine Schnauze gestellt und zerrte aus Leibeskräften an dem armen Hundeohr.
Teddy, der Hund, wurde wach. Auch Hunde können glauben, sie schlafen noch, obwohl sie schon wach sind. Da war es wieder, das furchtbare Monster in dem Puppenkleid.
„Na, Köter, ausgeschlafen?“ nuschelte der fiese Teddy, weil Pia seine Schnauze doch nicht so ganz perfekt repariert hatte. „Du wolltest mich in kleine Fetzen reißen!“ Frau Teddy zerrte bei jedem Satz an  Teddys Ohr. „Durch den Dreck zerren!“ Und mit deinem stinkendem Sabber vollschmiern, aber jetzt wird abgerechnet! Los Jungs helft mir mal, ich habe da eine feine Überraschung für unseren Teddy!“
Der arme Teddy, der Hund, zitterte am ganzen Körper und traute sich nicht einmal, leise zu knurren. Im Mondlicht erschienen noch zwei von den Monstern.
„Spock, Schnuffel, wir nehmen ihn mit!“ kommandierte der Fiese Teddy. Ehe es sich Teddy recht versah, wurde er aus seiner Hundehütte gezerrt und zum Grundstück von Oma Klüver gebracht.
Der Fiese Teddy rief: „Lasst ihn nicht laufen, Jungs. Ich mache nur schnell das Fenster auf“, und damit war er verschwunden. Teddy überlegte kurz, ob er versuchen sollte

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