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Neues aus dem Weltenall ist eine fortlaufende Science Fiction Geschichte
Kapitel 31 

Die FFS Lovebringer-Partyplanet verbrannte unter zunehmender Beschleunigung die letzten Reste der zerborstenen Welt Tock und ließ nichts von dieser Gottwelt-Raumschiff-Tock übrig, als eine sich in der Zeit verlierende Staubwolke.
„Was für ein grandioser Abschied von einer Welt, welche tiefe Tragik in der Unumkehrbarkeit...pfff und hinweggerafft, zerstäubt und doch...“ Heike hatte die Nase an das Backbordfenster gepresst und verschmierte es mit ihren Tränen.
Liebevoll legte sich ein feuchter Tentakel um Heikes Dekolleté. Es war Rot, dem der Sinn nach Schwimmen doch noch vergangen war. Als eine der ältesten raumfahrenden Zivilisationen wusste ein Zyklop, wann die Sterne einem im Fahrtwind um die Nase brausten, und wann tote Hose war, na Zyklopen haben keine Hosen, das war jetzt sinnbildlich gemeint.
Also jedenfalls, Rot war auf die Brücke geeilt, hatte kurz an seinem Steuerruder herumgerissen, als sein Blick auf die melancholische Heike fiel.
Die zwei hatten schon eine ganze Weile was miteinander, aber was? Wir sollten hier wohl respektvoll einen Schritt zurücktreten und nur dem Gespräch lauschen.
„Es ist Weltenweh!“ flüsterte Rot in Heikes Ohr und drehte sie sanft von der stronziumdurchwebten Panzerglasfront weg. „Es ist ein eigenartiger Tanz zwischen den Sternen, den wir für eine kurze Weile aufführen und wenn Planeten sterben, erinnert uns das an die Unwiederbringlichkeit des letzten Reigens!“
Heike schluchzte noch lauter und schlang beide Arme um den weichen Zyklopenkopf. „Das hast Du wunderschön gesagt, Rot. Wollen wir nicht doch das neue Schwimmbecken ausprobieren?“
Rot ließ aufgeregt seine Rüssel über Heikes Körper tanzen und die beiden verschwanden in Richtung Pool.
Das ist jetzt eigentlich alles gar nicht wichtig, wichtig ist, dass wir sehen, es ist so eine Art Routine eingekehrt, die FFS zerschneidet die Raumzeit und an Bord beginnt die Normalität des verrückten Alltags.
Susi und Sabine sind bei Junior. Susi hatte inzwischen ein schlechtes Gewissen und bemüht sich sehr, durch intensive Pflege der geschundenen Teile des Kommandanten ihre übereifrige Reaktion wieder gut zu machen.

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