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Das Gedicht und die Übersetzung!

Die alte Frau und das Rosinenbrot!

Ein Mann war unzufrieden mit seinem Weib.
Ein Händler kam vor seine Hütte und gab ihm Rat in seinem Kummer.
Wird das Weib alt, stelle es jeden Tag in die Wüste. Alt kann es werden,
doch soll es nicht schimmeln, sondern süß und haltbar sein wie die Rosine.
Der Mann nahm sein Weib und stellte es in die Wüste. Das Weib wollte jedoch nicht stehen bleiben und der Mann stellte sich daneben, um den Werdegang zu bewachen.
Die Hitze schwächte schon bald den Mann und als eine Schakalin kam, ward er gefressen.
Die Frau ging heim. Der Händler fragte nach ihrem Mann.
Eine Tochter des Anubis hielt mit ihm ein Festessen, nun umschließen ihn die schönsten Arme der Welt.
So rannte auch der Händler in die Wüste, um sein Glück zu versuchen und die Frau buk Rosinenbrot.

Anubis, Schakalköpfiger Totengott   Ra, Sonnengott, dessen Strahlen als Arme dargestellt werden

20. Lied des Heikopus Halfpaapsut

 

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