Das Gedicht und die Übersetzung!

Über das Weib des Freundes!

So manche Maid pflückte Blumen und schmückte sich ihr Haar damit.
Doch diese reißt den jungen Baum heraus, um einen Strauß zu flechten.
Jung sind die Weiber und froh und singen auf dem Weg zum Bach,
doch siehe, kommt die eine, so rennen alle, denn Geschrei eines Wolfes hallt durch den Hain.
Im frohen Spiel finden sich die Liebenden im Mai, doch jene hat schon manchen auf dem Gewissen,
als sie auf ihn stürzte und ihm den Rücken brach.
Nicht schlecht will ich reden, über die, die du erwählt hast.
Nur lass sie stets ein Kopftuch tragen, damit ich sie nicht erlege, wenn ich in den Wald auf Jagd
gehe.

8. Spruch des Arnulf

 

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