Philosophie; Weisheiten und Erkenntnisse,
aus:
"Der Weg zum Glück und zu anderen schönen Plätzen!"
von Heiko Halfpaap

 

9. Über das Glück!

 

An einem Faden, soll es hängen, das Glück,  und dünn ist er wohl auch.
So mancher will es fangen.
Der Tor steckt es in einen dunklen Sack, kriecht danach selbst hinein und läßt ihn fest verschließen.
Der Fleißige rennt wild im Kreis, um es zu erhaschen, ruft, er muß schneller sein, noch schneller um die Runde kommen als zuvor.
Wagemutige gibt es auch, die alles nach dem Glück stets werfen und ist es verfehlt, die Habe in dem Abgrund liegen sehen.
Der Held will es erzwingen und preßt die Dinge einer Zwiebel gleich, dass der Saft daraus hervorspritzt. Auch Kartoffeln sind für solche Übungen nicht schlecht. Gestern traf ich einen, der versuchte es mit einem Apfel.
Ein Wurm saß in dem Apfel, sein Glück war es nicht. Es war mein Glück, dass ich ihn nicht schreien hörte, nicht die Namen seiner Freunde kannte und nicht wußte, welches Lied er auf den Lippen führte, wenn er am Morgen erwachte.

 

 

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